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Verunreinigungen durch Tennissand

Iten Patrick 16.08.2018

Vor gut einer Woche sind bei unseren geschätzten Nachbarn leider verschiedene Verunreinigungen durch Tennissand entstanden. Der starke Wind hat den trockenen Sand jeweils aufgewirbelt und in die Nachbarschaft verweht.

Diese Vorfälle bedauert der Tennisclub ausserordentlich. Da der Verein hierfür jedoch auch verschiedentlich kritisiert wurde, bedarf es hiermit einer offiziellen Stellungnahme.

Unsere Tennisplätze waren bis vor ein paar Tagen derart trocken, wie sie es seit Jahrzehnten nicht mehr waren. Trotz regelmässiger Bewässerung wurden die Plätze aufgrund der starken Sonneneinstrahlung und der dauerhaft hohen Temperaturen jeweils in Kürze wieder staubtrocken. Der gesamte Unterboden ist ausgetrocknet. Bei diesem naturbedingten Zustand war es für uns schlicht unmöglich, die Plätze derart zu bewirtschaften, dass das Abtragen von Sand durch Wind verhindert werden konnte.

Als Reaktion auf die anhaltende Trockenheit und des damit verbundenen Quellrückganges ordnete die Gemeinde Hergiswil am 04.08.2018 zudem an, dass der Tennisclub die Platzbewässerung ab sofort bis auf Weiteres einzustellen habe. Aufgrund der gänzlich ausgebliebenen Bewässerung sowie der starken Winde, die vor den Gewittern am 06.08.2018 und 08.08.2018 jeweils zusätzlich aufgetreten sind, wirbelte die Luft den Tennissand bedauerlicherweise wie ein Tornado auf und transportierte diesen in verschiedene Liegenschaften der Nachbarschaft.

Der Tennisclub will die Schuld nicht auf die Gemeinde abschieben. Vielmehr ist zu betonen, dass sämtlichen Involvierten – seien dies die Vertreter der Gemeinde, der Feuerwehr oder des Tennisclubs – die Hände gebunden waren, um sich gegen die Natur aufzulehnen und die Verunreinigungen abzuwenden.

Wir verstehen den Unmut unserer Nachbarn. Wir bedauern die Vorfälle ausserordentlich, zumal wir die gute Nachbarschaft und insbesondere die Toleranz sehr schätzen, welche unsere Nachbarn dem Vereinsleben und den damit zusammenhängenden Immissionen seit Jahren entgegenbringen.  Unter diesen Umständen bleibt dem Vorstand nichts anderes übrig, als unseren Nachbarn nochmals grosses Bedauern auszudrücken. Wir hoffen sehr, dass sich die meteorologische Situation nun wieder normalisiert und keine weiteren Verunreinigungen mehr auftreten.